Saison 2025/2026

Kampf im C-Bereich!

SV Babelsberg 03 2:2 BFC Dynamo

Nach einem ereignisreichen Pokalfight in vielerlei Hinsicht ging es für uns nur drei Tage später nach Babelsberg zum nächsten Duell im Abstiegskampf. Man hatte also kaum die letzten Nachwirkungen des Pfeffersprays verarbeitet und schon ging es wieder weiter im Ligabetrieb. Nichtsdestotrotz machte sich ein solider Haufen aus Alt-Hohenschönhausen auf den Weg nach Potsdam, der dann insgesamt dennoch gerne etwas größer hätte ausfallen können. Da hat man den Block vor einigen Jahren noch deutlich voller gemacht, obwohl es damals ebenfalls um nichts mehr ging.

In Anbetracht des Auftretens seitens der Polizei am vergangenen Sonntag war man schon etwas darauf eingestellt, dass diese für den Mittwoch nochmal mehr Kräfte zusammenzieht, um etwaige Aufeinandertreffen an diesem Tag zu verhindern. Dementsprechend überraschte es nicht, dass man also schon in Berlin die Cops in der Bahn hatte. Umso überraschender hingegen war, dass es dieses Mal vorerst zu keinen nennenswerten Provokationen der Polizeikräfte kam und man gemütlich zum Stadion gelangte.

Zum Auftritt unsererseits muss man leider sagen, dass da definitiv mehr drin gewesen wäre. Konnte man zum Start ins Spiel mit einer sehr guten Mitmachquote und einer brachialen Lautstärke glänzen, so flachte alles wie so oft mehr und mehr ab.
Dass sich die meisten dann nur noch mit Anti-Gesängen zum Mitmachen verleiten lassen, ist einfach nur ermüdend.

Ähnlich krampfhaft war das Spiel, obwohl man sogar zweimal in Führung gehen konnte. Im Gesamtbild hatte Babelsberg in den meisten Phasen des Spieles die Oberhand, weswegen man eigentlich zufrieden sein kann mit der Punkteteilung. Bei aller Kritik an der Mannschaft sollte man aber nicht alles verteufeln, denn unser Nachwuchs aus den eigenen Reihen kann in dieser Saison immer wieder überzeugen, und bei dieser Entwicklung kann man dies nicht oft genug hervorheben.

Zur Abreise sei gesagt, dass auch diese sich anfangs problemlos gestaltete. Am Bahnhof angekommen, musste es dann aber noch einmal turbulent werden. Ganz unabhängig davon, was der Auslöser der turbulenten Szenen am Gleis war, reagierten alle Seiten nicht gerade souverän. Die Cops stürmten samt Pfeffer und Faustschlägen von beiden Seiten des Gleises auf Leute zu und sorgten damit für völlig unübersichtliche Schubsereien, was die Abreise um einige Zeit verzögerte.

Für uns und unsere Mannschaft geht es bereits am Ostersonntag nach Zwickau, wo es den Sachsen das Osterfest zu vermiesen gilt!

Freiheit für die Ultras!